Jonson on Tour

10.11.2012

München – Südschwarzwald “ Luftkurort Lenzkirch“.

Das war jetzt wirklich eine „lange Zeit“ der Reisevorbereitung..Schätze mal so um die 30 Minuten..Nicht wie so manch einer aus meinem Bekanntenkreis… Jahrelang träumen und planen und dann doch nicht loskommen ,wegen zu viel Gerümpel ,das kein Mensch braucht, zuhause,  das keines ist….Je weniger MAN hat, desto einfacher ist es seinen eigenen Lebensweg, hauruck zu ändern…Was bin ich über meinen MAN froh.. Keine Altlasten, keine Hypotheken, keine Müllhalde, kein Grundstück.  Frei sein ist soo einfach und doch machen sich  die meisten Menschen Ihr Leben soooo kompliziert.. Ich fahre einfach mal los..Wohin die Tour führt?  Wer weiß das schon?…Das Leben ändert sich ja eh Täglich.. Also : Wozu was planen..Zumindest meine Aussichten für 2013 sind einfach nur geil..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kirche bei Birnach am Bodensee. Der erste Stop.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung am Bodensee Ufer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Schwarzwald empfängt mich mit üblem Nebel… Keinen Bock mehr auf Fahren..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

317 Kilometer finde ich, sind absulut ausreichend für Heute… Ein ruhiger Platz findet sich  bei Lenzkirch..Luftkurort… Nicht mehr lange…Äääähh? Wo waren nochmal die Braunkohlebrikett?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die “ Zugvögel“  Kumpels auf Tour haben es mitbekommen… I am on the road again… Die erste Einladung zum Feierabendbier ist auch schon eingetrudelt..Da ist der Weg für morgen ja schonmal geplant… Sebi….. Ich komme…Alter Platz?.. 16 Uhr..So ein Bayrisches Bier soll nicht ungenutzt im Schweizer Ausland schlecht werden…

One Response

  1. babha

    Hi Jonson,

    ja, echt super, WIE schnell man sich doch entscheiden kann .. !
    Andererseits war die Richtung eh schon klar, als Du in den letzten Tagen den Zugvögeln „nachgeäfft“ hast, oder?

    Jonson, Deine Seite finde ich echt cool .. und es freut mich, daß so auch klar wird, daß das Nomadenleben, ohne festen Wohnsitz, nicht nur eine Arme-Leute-Alternative ist.

    Aber gerade hier möchte ich auch einklinken:
    Es stimmt schon, viele – die finanziell durchaus gut aufgestellt sind – restaurieren und präperieren ihre Fahrzeuge jahrelang, planen die (Welt?)Reise bis ins kleinste .. und kommen doch nie los.
    Klar. Auch recht. Das ist dann einfach ein Hobby, und man hat was zu tun und zu träumen ..
    Vielleicht sogar irgendwie auch gut, daß nicht ALLE unterwegs sind.
    Andrerseits sind aber bestimmt nicht alle in der genüßlichen Lage, sich einfach mal so ein Honda-Stromi leisten zu können oder „so mir nix dir nix“ gerade mal so zu beschließen, daß die nächsten Monate vielleicht doch besser im Süden verbracht werden.
    Ich will hier nicht zur Debatte stellen, ob nicht jeder die Gelegenheit hat, Pilot oder Busfahrer zu werden und damit auch ohne „fixen Job“ ein überdurchschnittliches Einkommen zu erwirtschaften.
    Ich spreche mal nur von mir (ansatzweise): inzwischen ist (für mich selbst am überraschendsten) ein halbes Jahrhundert um. Schon nach der Schule hat´s mich immer wieder in die Welt getrieben. Einen „steten Lebenswandel“ konnte man das ganz sicher nicht nennen, und hätte ich irgendwann doch mal eine „Karriere“ anvisiert, so wäre dieser Lebenslauf ganz sicher kontraproduktiv gewesen.
    Aber mir war (und ist) das egal, und ich habe zwischendurch immer wieder einen Job gefunden. Für einige Monate molocht und dann wieder los ..
    Diese Jobs aber waren ortsfixiert, da wäre zwischendurch (außer an den Wochenenden) rum“zigeunern“ gar nicht drin gewesen.
    Mit den Jahren sind die Jobangebote nicht mehr geworden. Zum Glück habe ich immer noch etwas, das ich nach kurzer Voranmeldung machen kann, solange und so intensiv wie ich will. Montag bis Sonntag. Null Ruhetag. Bezahlung: okeiiii
    Wenn an meinem 1975er 508er Benz was Gröberes zu machen ist, schlucke ich erst mal. Woher nehmen die vielen Hunderter .. oder wenn´s gar vierstellig wird ?!
    Der Benz schluckt etwa 15 Liter Diesel pro 100 km. Das sind über 20 Euronen.
    Spazierfahrten weil „man grad lustig ist“ wollen da wohl überlegt sein.
    Eine Reise hingegen braucht (finanzielle!) Planung. Wie lange muß ich arbeiten, um diese und jene Ausgaben bewältigen zu können ..
    Und glaub mir: meine „Fix“kosten sind minimal. Zwar stehe ich nicht frei .. weil mir das mir seperatem Kleinst-PKW (brauch ich zum Jobben) und drei Hunden (zwei davon ehemalige kretische Straßenfeger) zu „stressig“ ist .. aber der ganzjährig geöffnete Campingplatz verursacht vergleichsweise recht überschaubare Kosten. Und sonst gibt´s schon praktisch nix mehr: KfZ-Haftpflicht, Lebensmittel, tja .. ich glaub´ das war´s auch schon.

    Ich glaub nicht, daß ich ein Einzelschicksal bin. Weder unter den Wäglern noch den „Seßhaften“.

    Macht also Geld (egal wie wer dran gekommen ist: erarbeitet, geerbt ..) wirklich nicht glücklich?
    Vielleicht nicht. Aber ganz bestimmt erleichtert es vieles.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir – Hand auf´s Herz, das meine ich so: OHNE NEID! – einen Super-Winter, egal auf welche Route Dich Dein MAN rollen wird!

    Liebe Grüße

    babha

    13. November 2012 at 14:16